Zwischen dem 18. und 20. März 2026 fand ein dreitägiger Fachworkshop zu Wasserstofftechnologien statt, der im Rahmen des grenzüberschreitenden Projekts H2GreenFUTURE (Interreg Slowenien–Österreich) organisiert wurde. Der Workshop brachte Forschende, Industrievertreter, Studierende sowie den Bildungssektor zusammen und bot eine hervorragende Gelegenheit, aktuelle Trends im Bereich grüner Wasserstoff, praktische Demonstrationen sowie den Austausch mit Expertinnen und Experten aus der Region und darüber hinaus vertieft kennenzulernen. Die Veranstaltung wurde von der Fachhochschule Kärnten (AT), dem Nationalen Chemischen Institut (SI) und Forschung Burgenland (AT) organisiert.
Tag 1
Der erste Tag des Workshops bot ein umfassendes Online‑Programm mit Fachvorträgen führender Wasserstoffexpertinnen und ‑experten aus Slowenien und Österreich. Dr. Blaž Likozar vom Nationalen Chemischen Institut (Slowenien) führte die Teilnehmenden in die Grundlagen der Wasserstofftechnologien ein. Christian Seidl von Forschung Burgenland (Österreich) stellte anschließend deren wasserstoffbezogene Bildungsaktivitäten vor. Dr. Gasan Osojnik vom Nationalen Chemischen Institut (Slowenien) präsentierte die Schulungs‑ und industrienahe Unterstützungsinfrastruktur des Center DUBT, während Alexander Berndt von der Fachhochschule Kärnten (Österreich) das H2GreenFUTURE‑Arbeitspaket WP3 vorstellte, das sich auf den Kompetenz‑ und Fähigkeitenaufbau für Studierende konzentriert. Nataša Grošelj gab Einblicke in die technologischen und pädagogischen Perspektiven des Bildungszentrums Preplet aus Zasavje. Die Sitzung endete mit einer Vorstellung der praktischen Vor-Ort‑Programme des zweiten Tages in Slowenien und Österreich.
Tag 2
Am zweiten Tag setzten sich die Teilnehmenden direkt mit realen Wasserstofftechnologien auseinander, und zwar durch parallele Demonstrationsprogramme vor Ort in Slowenien und Österreich. Sie verbanden Theorie und Praxis durch Live‑Demonstrationen im Center DUBT in Kisovec (Slowenien) sowie bei Forschung Burgenland in Pinkafeld (Österreich). Dabei erhielten sie unmittelbare Einblicke in hochentwickelte Forschungsinfrastrukturen und traten in direkten Kontakt mit führenden Fachleuten auf diesem Gebiet. Diese praxisorientierten Einheiten boten einen wertvollen und realistischen Einblick in moderne Forschungseinrichtungen für Wasserstofftechnologien.
Tag 3
Der dritte Workshop‑Tag endete mit dem Interregionalen Online‑Kongress, der regionale und internationale Fachleute zusammenbrachte, um das breitere Innovationsökosystem rund um Wasserstofftechnologien zu beleuchten. Der Tag begann mit Präsentationen über strategische Initiativen wie das HI2 Valley von Margherita Matzer und Finanzierungsmöglichkeiten innerhalb von Wasserstoff‑Wertschöpfungsketten (NACHIP), vorgestellt von Dr. Jurij Giacomelli (META Circularity). Es folgten Einblicke in die HyPA‑Community von Dr. Frederik Schäfer, eine Übersicht über mehrstufige Risikotypologien in grüner Wasserstoffinfrastruktur von Petrisa Čanji Vouri (Universität Ljubljana, Wirtschaftsfakultät) sowie eine technische Präsentation des Projekts Hydroman, vorgestellt von Maj Rudolf Vahtar und Žan Podvratnik (Universität Ljubljana, Fakultät für Maschinenbau). Weitere Beiträge kamen von Dr. Ana Varlec (Steklarna Hrastnik) zur Nutzung von Wasserstoff in der Glasproduktion und den damit verbundenen technischen Herausforderungen sowie von Dr. Kostja Makarovič (KEKO Oprema und Cerasynth) zu fortschrittlichen Materialien, Festoxid‑Zellen und verschiedenen Produktionstechnologien. Der Tag schloss mit einer Abschlussdiskussion, die die wichtigsten Erkenntnisse zusammenfasste, Kooperationsmöglichkeiten hervorhob und die Bedeutung des grenzüberschreitenden Wissensaustauschs für die Weiterentwicklung von Wasserstofftechnologien unterstrich.
🤝 Ein herzliches Dankeschön an alle Vortragenden, Partner, Institutionen und Teilnehmenden, die zum Erfolg dieses dreitägigen H2GreenFUTURE‑Workshops beigetragen haben. Ihre Expertise, Ihr Engagement und Ihre Bereitschaft, die Wasserstofftechnologien voranzubringen, machten diese Veranstaltung zu einer inspirierenden Plattform für Wissensaustausch, grenzüberschreitende Zusammenarbeit und zukünftige Innovation. Durch das Projekt H2GreenFUTURE bauen die Projektpartner Brücken zwischen Wissenschaft, Industrie und Bildungsinstitutionen, mit dem Ziel, gemeinsam eine grüne Zukunft auf Basis von Wasserstofftechnologien zu gestalten. Die Organisatoren freuen sich darauf, diesen Weg in den kommenden Phasen des Projekts fortzusetzen. 🌱 🔋









































