H2GreenFUTURE-Projekt in Brüssel als Teil der wissenschaftlichen und technologischen Errungenschaften im Bereich der Wasserstofftechnologieentwicklung vorgestellt
Am Montag, dem 29. September 2025, präsentierte Slowenien seine wissenschaftlichen und technologischen Errungenschaften im Bereich der Wasserstofftechnologien auf der Veranstaltung „Showcasing Slovenia’s and Flanders‘ Hydrogen Technology Research Landscapes” (Vorstellung der Wasserstofftechnologie-Forschungslandschaften Sloweniens und Flanderns) in Brüssel. Als Beispiel für bewährte Verfahren bei der Entwicklung von Wasserstofftechnologien wurde auf der Veranstaltung das Projekt H2GreenFUTURE vorgestellt, das sich mit den Herausforderungen bei der Entwicklung von Wasserstofftechnologien für den Übergang zu einer klimaneutralen Gesellschaft im Interreg-Gebiet zwischen Slowenien und Österreich befasst. Auf der Veranstaltung wurde auch das Programm HyBReED vorgestellt, das sich mit der widerstandsfähigen chemischen Energiespeicherung mit Wasserstoff und Batterien befasst.
Die Veranstaltung wurde von der Botschaft der Republik Slowenien in Brüssel in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Institut für Chemie während der 4. Europäischen Wasserstoffwoche (European Hydrogen Week, EHW), organisiert, die vom 29. September bis 3. Oktober 2025 in Brüssel stattfand. Die EHW ist die zentrale europäische Veranstaltung im Bereich der Wasserstofftechnologien, die wichtige Akteure aus Politik, Industrie und Forschungseinrichtungen zusammenbringt, die sich für die Dekarbonisierung und den Übergang zu einer nachhaltigen Energiezukunft einsetzen.
Die Veranstaltung in der Botschaft wurde von I. E. Botschafterin Barbara Sušnik und Ms. Valérie Bouillon-Delporte, Geschäftsführerin der Clean Hydrogen Partnership, eröffnet, die in ihrer Ansprache an das Publikum unter anderem sagte: „Da sich die Wasserstofftechnologien in ganz Europa rasch weiterentwickelt haben, erleben wir derzeit einen entscheidenden Wandel von isolierten Demonstrationsprojekten hin zu integrierten, grenzüberschreitenden Systemen, die saubere, zuverlässige Energie in großem Maßstab liefern können. Die starke Forschungsbasis und das wachsende industrielle Know-how Sloweniens leisten bereits einen konkreten Beitrag zu diesem Wandel. Insgesamt hat die JU slowenische Begünstigte mit rund 18,7 Millionen Euro unterstützt – eine Investition, die nicht nur die inländischen Kapazitäten Sloweniens stärkt, sondern auch das gesamte europäische Innovationsökosystem bereichert. Slowenische Partner beteiligen sich an vier der 21 von der JU finanzierten Wasserstofftäler, und ihre führende Rolle im nordadriatischen Wasserstofftal – wo neun slowenische Begünstigte rund 10,27 Millionen Euro von insgesamt etwa 25 Millionen Euro Fördermitteln erhalten – zeigt, wie lokales Know-how die regionale Wirkung verstärken kann. Dank ihrer exzellenten Forschung, qualifizierten Arbeitskräfte und strategisch günstigen geografischen Lage sind die slowenischen Akteure gut aufgestellt, um innovative Wasserstofflösungen zu entwickeln und zu skalieren, grenzüberschreitende Wertschöpfungsketten zu fördern und den Übergang Europas zu klimaneutralen Energiesystemen zu beschleunigen.
An der Veranstaltung nahmen zahlreiche slowenische und belgische Akteure aus Politik, Industrie und Forschungseinrichtungen teil, darunter:
- Das Nationale Institut für Chemie mit seinem neuen Zentrum für Entwicklung, Demonstration und Ausbildung für kohlenstofffreie Technologien,
- Das Jozef-Stefan-Institut,
- Die Fakultät für Maschinenbau der Universität Ljubljana,
- das Ministerium für Umwelt, Klima und Energie der Republik Slowenien,
- die Slowenische Vereinigung für Wirtschaft und Forschung (SBRA),
- die Plattform WaterstofNet aus Belgien,
- das Unternehmen Procesni inženiring d.o.o. aus Slowenien,
- das Start-up-Unternehmen ReCatalyst aus Slowenien,
- das Unternehmen Exion Hydrogen aus Belgien,
- das Unternehmen Bekaert aus Belgien.
Die Veranstaltung bot Gelegenheit, die Zusammenarbeit zwischen Slowenien und Belgien zu stärken und bewährte Verfahren im Bereich der Wasserstofftechnologien auszutauschen. Die Europäische Wasserstoffwoche 2025 hat erneut gezeigt, dass Slowenien eine wichtige Rolle im europäischen Forschungsraum im Bereich Wasserstoff spielt und dass seine Innovationen zur Entwicklung nachhaltiger Energielösungen beitragen. Die nächste Europäische Wasserstoffwoche findet nächstes Jahr vom 26. bis 30. Oktober 2026 in der Brussels Expo in der Nähe des Atomiums statt. Wir freuen uns darauf, Sie dort zu sehen!


